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Gewitterbewölkt
Unruhe peitscht der Sturm auf,
regelrecht waagerecht regnet es.
Die Bäume schlägt es hin & her,
ein Rauschen geht durch die Blätter.
Kalte Luft beherrscht den Tag.
Es ist nicht angenehm,
einen Umzug durchzuziehen.
Es ist nicht angenehm, an
einer Beerdigung teilzunehmen.
Es ist überhaupt unangenehm,
draußen sein zu müssen.
In der gemütlichen Stube sitzend,
das monströse Schauspiel beobachtend,
Musik alter gelebter Zeiten hörend &
herumgrabend in diesen,
fliegen die Gedanken dahin,
dorthin, wohin sie mich
nur führen mögen.
's könnte sein,
dass eine Träne fließt,
oder ich in mich
hineinlächle.
Dass, das auch einmal gesagt wurde
Dann ist es aus, dann
habe ich's hinter mich gebracht,
mich aufrecht gehalten,
bis hin zum Schluss,
dem Ende aller Gefühle,
in die Dunkelheit gegangen,
Abschied genommen
vom Leben.
Danke, für die Zeit, die
ich hier verweilen durfte,
Dank dem Schmerz, der
ertragen wurde & der
Liebe, die ich erfuhr.
Dank auch für die Lieben,
denen ich begegnen durfte
& für die Zustände, in denen
ich mich befand.
Ich verabschiede mich von all denen,
die mir in Erinnerung sind, auch
von denen, die mich
irgendwann vergessen.
Für meine Seele
Ich muss wieder mehr
auf mich aufpassen,
dass die Narben nicht
zu tief geraten, die
ich mir immer wieder
selbst zufüge!
Ich muss mir selbst
Mut zusprechen, nicht
das Böse in mir
ausbrechen lassen.
Meine Lebenseinstellung
gehört der Liebe.
Doch wohin damit?
Oft genug trete ich
mir selbst auf die Füße,
nehme Rückschläge
in Kauf
Doch Frust bringt
nicht weiter, also
aufstehen, aufatmen
& Ziele in
Angriff nehmen.
Der, der mich aufhält,
das bin doch
ich!

